Gastkünstler im Künstlerhaus Neumünster – August 2021

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Ab dem 02. August werden nach einer langen Pause erneut 2 Gastkünstler als Tandem im Rahmen des internationalen Ceramic Artist in Residence Programms im Künstlerhaus in Neumünster einen ganzen Monat lang zu erleben sein. Die Abschlusspräsentation findet am 27. August um 18 Uhr statt.

Janina Myronova (Polen)

Viktória Maróti (Ungarn)

Janina Myronova formt vor allem figürliche Skulpturen mit karikativem Charakter. Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist die Bemalung ihrer Figuren, welche von den Menschen in ihrer näheren Umgebung und deren Alltagsanekdoten inspiriert ist. Sie studierte an der Fakultät für Keramik und Glas der Eugeniusz-Geppert-Akademie für Kunst und Design in Wroclaw und der Nationalen Kunstakademie Lviv.

www.janinamyronova.com

Viktória Maróti verbindet in ihren Objekten Textil und Keramik, wodurch sinnliche Illusionen entstehen. Ihre Arbeiten hinterfragen und verschieben auf experimentelle Art und Weise die Grenzen des Charakters der beiden Materialien. Künstlerische Aufenthalte, Keramiksymposien und die Teilnahme an Keramikbiennalen führten die in Ungarn lebende Künstlerin unter anderem nach Italien, Frankreich, Litauen, Bulgarien und Rumänien.

www.viktoriamaroti.com

Das Atelier im Künstlerhaus ist für Besucher donnerstags und freitags von 14-17 Uhr geöffnet, sowie samstags von 10-14 Uhr.

Postponed

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Studierende der Universität der Künste (UdK) Berlin werden vom 17.-24. Juli 2021 im Künstlerhaus Neumünster leben, arbeiten und ausstellen. Sie sind zu Gast im Rahmen des Programms “Ceramic Artist in Residence” des internationalen Künstlerhauses. In dieser Zeit werden die Teilnehmenden Skulpturen und Installationen finalisieren und in einer anschließenden Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren. Der künstlerische Aufenthalt ist eine Zusammenarbeit der UdK Berlin und der Dr. Hans Hoch Stiftung Neumünster. Gastgeberin ist die künstlerische Leiterin des Künstlerhaus Neumünster Katja Jaroschewski. Initiiert und betreut wird das Projekt von Danijela Pivašević-Tenner, Dozentin für künstlerische Werkstattlehre und Leiterin der Tonwerkstatt an der UdK Berlin. Ausstellungskonzept: “Verschoben/Postponed” stand seit 2020 an vielen Kulturorten. Ein langer Stillstand liegt hinter uns. War Corona eine letzte Warnung, um unsere Umwelt wieder ernst zu nehmen? Die Bedrohung, nicht nur der Menschen, sondern für nahezu alle Lebewesen des Planeten, ist leider nicht mehr nur eine Fiktion. Es ist absehbar, dass es durch den Klimawandel Kriege um die immer knapper werdenden Ressourcen Wasser, Nahrung und Lebensraum geben wird. Dass Meere vergiftet und immer mehr fruchtbares Land und Wälder vertrocknen werden und dass noch zum Ende des Jahrhunderts große Teil der Erde unbewohnbar sein werden. In was für einer Welt werden unsere Nachfahren angesichts dieser drastischen Veränderungen leben? Wie werden sie über uns und über unsere Zeit denken, die diesen Zustand so maßgeblich zu verschulden hat? Was wird von uns bleiben? Was möchten wir Ihnen hinterlassen und was können wir doch noch tun? In der Ausstellung POSTPONED werden sich Künstler*Innen (Studierende und Lehrende der UdK Berlin) mit diesen Fragen auseinandersetzen. Auf verschiedene und ganz individuelle Weise bearbeiten sie die Thematik in ihren Tonarbeiten, welche am Ende der Ausstellung in Form einer Zeitkapsel vergraben und der Nachwelt überlassen werden sollen.

Teilnehmende:

Nelly Choné ist 1994 in Hamburg geboren. Seit 2015 studiert, lebt und arbeitet sie in Berlin. Seit 2016 studiert sie an der UdK Berlin in der Klasse von Ina Weber mit dem Schwerpunkt Bildhauerei- Raum/Umraum. 2019 wurde sie für das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes nominiert. Im Wintersemester 2017/18 verbrachte sie ein Erasmus-Semester in Marseille an der École Supérieure d’Art et de Design Marseille-Méditerranée, welches mit einer Abschlussausstellung in der Kulturfabrik Friche la Belle De Mai endete. In Marseille begann sie auch mit dem Material Ton zu arbeiten und mit der Plattentechnik architektonische Räume zu bilden. Zentral ist dabei das ortsspezifische Arbeiten, sowie die Entwicklung von urbanen-suburbanen und peripheren Räumen, wie diese in ihrer Atmosphäre wirken und durch einen poetischen Blick wiedergegeben werden können.

Marie Salcedo Horn ist 1995 in München geboren. Seit 2016 studiert sie in Berlin an der UdK Berlin Bildhauerei. Von 2019 – 2020 hielt sie sich länger in Lateinamerika auf, wo sie ein Auslandssemester in Buenos Aires an der Universidad Nacional de las Artes absolvierte und Fragen ihrer lateinamerikanischen Herkunft nachging. 2020 war sie für die Studienstiftung des deutschen Volkes nominiert. In ihren Installationen lässt sie Keramikobjekte mit Videos und Fotografien interagieren. Dabei spielt die Verortung des eigenen Körpers im Raum eine große Rolle. Instagram: @maue.salado

Frank Jimin Hopp (*1994 in Berlin) ist ein deutsch-koreanischer Künstler. Derzeit studiert er Bildende Kunst im 10. Semester in der Fachklasse von Prof. Valérie Favre an der UdK Berlin. 2016 studierte er im Rahmen eines Erasmussemesters BA Bildende Kunst an der Universidad de Complutense de Madrid sowie 2020 im MA Fine Art Kurs an der University of Arts London. Er wurde 2019 mit der Anerkennungspreis der Walter-Stöhrer-Stiftung und mit dem Kunstpreis 2019 des Haus am Kleistpark ausgezeichnet. Seit 2020 ist er Stipendiat in der Künstlerförderung des Cusanuswerk e.V. In seinen Malereien, Zeichnungen und Skulpturen treffen Einflüsse aus der Kunstgeschichte und Mythologie auf Elemente aus der Pop-Kultur oder der Konsumwelt. Indem er das Schöne und das Groteske balanciert, sowie das scheinbar Profane mit dem Poetischen verbindet, fängt er in seinen Arbeiten die Komplexität menschlicher Emotionen ein.
Instagram: @franky.jimin www.frankyjimin.com

Aline Schwörer(* 1993 in Calw) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, wo sie in der Klasse von Prof. Christine Streuli an der Universität der Künste studiert. Ihre Arbeiten setzten sich mit Natürlichkeit, Künstlichkeit und dem Zerfall von Lebendigkeit auseinander. Dabei lassen sich oftmals vermeintliche Landschaftsfragmente in ihren Werken erkennen, die durch menschlichen Einfluss modifiziert wurden. Hierfür erhielt sie 2018 das Stipendium der St. Moritz Art Academy in Form eines künstlerischen Studienaufenthaltes in St. Moritz. Ihre Werke eröffnen ein Forschungsfeld zwischen den unterschiedlichsten Materialien und Techniken, was die thematischen Inhalte der Arbeiten wiederum aufgreift. Hierfür erhielt sie 2019 durch ein Stipendium die Gelegenheit, für ein Semester in der Glasbläserei Berlin Glas e.V. zu arbeiten und ihr Repertoire an Arbeitsweisen zu erweitern. Im Sommer 2021 wird sie von der UdK graduieren.
Instagram: @aline_schwoerer www.aline-schwoerer.com

Danijela Pivašević-Tenner (*1980 in Pancevo, Serbien) hat in Belgrad und Berlin studiert und leitet die Keramikwerkstatt der Universität der Künste Berlin. Zuvor war sie von 2009 bis 2020 Künstlerische Leiterin der Dr. Hans Hoch Stiftung im Künstlerhaus Neumünster. Sie entwickelt ihre Werke aus einem konzeptuellen Ansatz heraus, in dem gleichzeitig immer auch ein Kommentar zur Gattung der Keramik mit all ihren Traditionen und Dogmen ablesbar ist. Sie analysiert dabei unsere Gesellschaft und deren Gewohnheiten. Dazu entzieht sie die Funktion oder die prägenden Muster von Alltagsgegenständen durch künstlerische Strategien wie Deformation, Überguss oder Partizipation des Publikums und konfrontiert so die Besucher mit ihren eigenen Gewohnheiten und Normen. Ihre Arbeiten reichen von interaktiven Aktionen über Objekten bis zu Installationen und hat damit an zahlreichen internationalen Symposien, Artist in Residencies und kuratierten Ausstellungen teilgenommen.
Instagram: @d_pivasevic_tenner

Cocktailschirmchen und Rettungsring

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Herzliche Einladung zur Ausstellung:

Cocktailschirmchen und Rettungsring

von Katja Jaroschewski

Liebe Freund*innen des Künstlerhauses Stadttöpferei Neumünster,

Mit der Ausstellung „Cocktailschirmchen und Rettungsring“ stellt sich die Künstlerin Katja Jaroschewski als neue künstlerische Leiterin des Künstlerhauses in Neumünster mit einer installativen Arbeit vor.

Die Eröffnung findet am Freitag, den 02. Juli 2021 um 18 Uhr im Garten des Künstlerhauses statt. Zur Begrüßung und Einführung werden der Vorsitzende der Dr. Hans Hoch Stiftung Carsten Hillgruber und die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Schwertfeger sprechen.

Die Ausstellung ist vom 02.07.-17.07.2021 am Donnerstag und Freitag jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet und am Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Im Außen- sowie im Innenbereich gilt die Maskenpflicht und die Abstands- und Hygieneregeln. Für den Innenbereich müssen die Besucher einen negativen Test nachweisen, geimpft oder genesen sein. Die Kontaktdaten müssen erfasst und vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster

Katja Jaroschewski

Ceramic Artist Exchange

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Der Ceramic Artist Exchange ist ein Aufenthaltsstipendium und erfolgt über vier Wochen, wobei ein Tandem (Nachwuchs- /+ etablierter Künstler) zusammengestellt wird. Dieses Tandem teilt sich über den gesamten Zeitraum hinweg die Atelier- und Wohnräume sowie Geräte (Öfen, Töpferscheibe etc.), welche ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Das Künstlerhaus Stadttöpferei ist tagsüber geöffnet. Die Künstlerinnen und Künstler sind in dieser Zeit anwesend und gewähren den Besuchern einen Einblick in ihren Schaffensprozess. Am Ende des Künstleraufenthaltes wird eine abschließende öffentliche Präsentation in Form einer Ausstellung oder Performance erwartet, in der die entstandenen Arbeiten und der Austausch zwischen den Künstlern im Vordergrund stehen. Zum Abschluss überlassen die Künstler dem Künstlerhaus eine repräsentative Arbeit und stellen diese für die Abschlussausstellung am Ende des Jahrgangs und die Sammlung der Stadttöpferei zur Verfügung.

The Ceramic Artist Exchange is a residency designed to accomodate emerging artists for 4 weeks free of charge and includes a well equipped ceramics studio, as well as a comfortable living space. The resident will be provided with basic materials and electric and gas kilns firings during the course of the residency. For the 4 weeks in Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster a tandem is put together (a young and an established artist). The studio space is open to the public during the day, artists are requested to be present and avaliable for visitors giving them an insight into their creative process and into the exchange of the tandem. At the end of the residency, a final public presentation in the form of a lecture, workshop, exhibition or performance focussing on the work produced at Stadttöpferei is expected.

Ceramic Artist Exchange – Artists In Residence

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Der Ceramic Artist Exchange ist ein Aufenthaltsstipendium und erfolgt über vier Wochen, wobei ein Tandem (Nachwuchs- /+ etablierter Künstler) zusammengestellt wird. Dieses Tandem teilt sich über den gesamten Zeitraum hinweg die Atelier- und Wohnräume sowie Geräte (Öfen, Töpferscheibe etc.), welche ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Das Künstlerhaus Stadttöpferei ist tagsüber geöffnet. Die Künstlerinnen und Künstler sind in dieser Zeit anwesend und gewähren den Besuchern einen Einblick in ihren Schaffensprozess. Am Ende des Künstleraufenthaltes wird eine abschließende öffentliche Präsentation in Form einer Ausstellung oder Performance erwartet, in der die entstandenen Arbeiten und der Austausch zwischen den Künstlern im Vordergrund stehen. Zum Abschluss überlassen die Künstler dem Künstlerhaus eine repräsentative Arbeit und stellen diese für die Abschlussausstellung am Ende des Jahrgangs und die Sammlung der Stadttöpferei zur Verfügung.

The Ceramic Artist Exchange is a residency designed to accomodate emerging artists for 4 weeks free of charge and includes a well equipped ceramics studio, as well as a comfortable living space. The resident will be provided with basic materials and electric and gas kilns firings during the course of the residency. For the 4 weeks in Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster a tandem is put together (a young and an established artist). The studio space is open to the public during the day, artists are requested to be present and avaliable for visitors giving them an insight into their creative process and into the exchange of the tandem. At the end of the residency, a final public presentation in the form of a lecture, workshop, exhibition or performance focussing on the work produced at Stadttöpferei is expected.

Stipendiaten 2020

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Tanja Lažetić

Tanja Lažetić (obere Bildreihe) beschäftigt sich vor allem mit Keramik und Fotografie. Themen sind die „Zeit“ und ihre Vergänglichkeit, die Zerbrechlichkeit der Keramik, Zerstörung und Verfall in der Fotografie, oft auch Persönliches zu ihrer Identität als Frau, Mutter und osteuropäischen Künstlerin. Ihre konzeptuelle Mixed-Media-Kunst ist von gewöhnlichen Objekten, Alltagsereignissen und -ritualen geprägt. Künstlerische Aufenthalte u.a. in Paris, New York, Shanghai, London.

>>> www.lazetic.si

Jantje Almstedt

Jantje Almstedt erschafft aus Fragmenten neue phantasievolle Figuren und Installationen. Ihr unkonventioneller Umgang mit keramischen Materialien führten bereits zu zahlreichen künstlerischen Aufenthalten und Auszeichnungen u.a. erhielt sie den „Förderpreis Keramik im Pulverturm“ der Stadt Oldenburg 2019 oder den Frechener Keramikpreis 2018. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Kunst und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.

>>> www.jantje-almstedt.de

Stipendiaten 2019

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Daniela Trinkl

Daniela Trinkl (obere Bildreihe) entwickelt serielle und abstrakte Formen, die einen hohen Grad an Selbstbestimmung und Dialogbereitschaft signalisieren. Die freischaffende Künstlerin und Absolventin der Kunstgeschichte an der Universität Wien, beschäftigt sich momentan künstlerisch mit der Aufhebung der Distanz zwischen Kunstwerk und Betrachtenden. Das Material Steinzeug entspricht dabei durch seine Transformierbarkeit auch der Herangehensweise an ihre künstlerischen Arbeiten.

>>> www.danielatrinkl.com

Lotte Schlör

Lotte Schlör (untere Bildreihe) verbindet ihre Leidenschaft und Fähigkeiten aus dem Handwerk mit den funktionalistischen Ansprüchen des zeitgenössischen Designs. Der Fokus liegt auf Porzellanobjekten im Wohn- und Essbereich. Nach einer Ausbildung zur Manufaktur-Porzellanmalerin in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg in München studierte sie im Studiengang Industriedesign für Glas- und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale).

>>> www.lotte-schloer.de


Karima Duchamp

Karima Duchamp (obere Bildreihe) bildet abstrakte Formen und menschliche Figuren auf keramischen Oberflächen ab. In den einzigartigen Werken befreit sie sich von der akademischen Praxis der Bildhauerei und Zeichnung. Ihre Arbeiten wurden mehrfach international ausgestellt und ausgezeichnet. Den Master der Bildenden Kunst hat Karima Duchamp am Institut Supérieur des Beaux-Arts in Besançon erworben. Sie lebt im französischen Mulhouse im Elsass.

>>> www.karimaduchamp.net

Sun Ae Kim

Sun Ae Kim (untere Bildreihe) untersucht in ihren Installationen und Recherchen, wie Farben die Geschichte der Keramik beeinflußt haben. Bei ihrem Aufenthalt möchte sie der Frage nachgehen, wie das „weiße Gold“ in unserem heutigen Alltag, hier im Geburtsland des europäischen Porzellans, genutzt wird. Sun Ae Kim hat sowohl in Seoul als auch in London Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik und Glas studiert.


Joon He Kim

Joon He Kim (obere Bildreihe) fertigt ihre Skulpturen aus den keramischen Abdrücken von Alltagsgegenständen. Die Bestandteile arrangiert und ordnet sie anschließend neu. So entstehen komplexe, dreidimensionale Collagen, die menschliche Beziehungen, Verhaltensweisen und Emotionen thematisieren. Ihrer künstlerischen Ausbildung in Toronto, Ottawa und Oakville folgte ein Masterabschluss an der University of the Arts in London und künstlerische Aufenthalte in den USA und Japan.

>>> www.junniekim.com

Pinar Baklan

Pinar Baklan (untere Bildreihe) spielt auf den Oberflächen ihrer oft großformatigen Keramikskulpturen mit optischen Illusionen in Form von Farbe, Textur und Lichtreflexionen. Die amorph anmutenden Formen sind inspiriert von Vorbildern aus der Natur. Sie weist damit auf die Verletzlichkeit unserer Umwelt hin. Nach dem Studium am Institut für Bildende Künste in Ankara lehrt sie Keramik- und Glas-Design an der Universität in Kayseri in Kappadokien.

>>> www.instagram.com/pinarbaklan


Badaruddin Reyaz

Badaruddin Reyaz (obere Bildreihe) befasst sich mit Fragen der zügellosen Urbanisierung in Indien, wie sie weltweit auch in vielen Entwicklungsländern zu beobachten ist. Seit 25 Jahren arbeitet er mit Ton, zunächst als klassischer Töpfer mit einem Abschluss an der Banaras Hindu Universität im nordindischen Varanasi. 2009 absolvierte er einen Master an der Cardiff School of Art and Design in Großbritannien. Heute lebt er im berühmten Künstlerdorf Andretta im Himalaya.

>>> www.reyazb.com


Sukhdev Rathod

Sukhdev Rathod zieht Parallelen zwischen den Fundstücken vergangener Kulturen und unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von Überfluß und Schnelligkeit. Keramik als Material hat ähnliche Eigenschaften wie Fossilien, die in einem natürlichen Prozess entstehen. Sukhdev Rathod schafft hingegen eigene Fossilien von fragilen Objekten unseres Alltags, um sie wieder der Natur zu übergeben. Er hat an der Universität in Boroda in Indien Malerei und Keramik studiert.

Verónica Anahí Córdoba

Verónica Anahí Córdoba ist beeinflußt von der lokalen lateinamerikanischen Kultur und verwendet deren antiken oder zeitgenössischen Gestaltungsformen. Die Autodidaktin nutzt traditionelle Arten der Formherstellung und den Holzbrand und thematisiert aktuelle Themen zu Identität, Feminismus, sexueller Vielfalt, Migration oder Nachhaltigkeit in ihren Skulpturen, Bildern und Street Art Zeichnungen. Sie lebt und arbeitet in Córdoba.

>>> https://verocordobaceramic.wixsite.com/vero