Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster

Autor: Stadttoepferei (Seite 1 von 11)

Gastkünstler*innen bleiben zu Hause

Aufgrund der Corona-Pandemie werden die eingeladenen Gastkünstler*innen im April/Mai und Mai/Juni 2020 leider nicht in Neumünster sein können. Alle bis dahin angekündigten Veranstaltungen und Präsentationen entfallen vorerst bis zur Sommerpause.

Das Künstlerhaus ist aber inzwischen wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Wir zeigen zeitgenössische Keramikkunst des ersten „Ceramic Artist Exchange – Tandems 2020“ weiterhin in den Atelierräumen im Fürsthof. Momentan können bis zu zwei Besucher*innen gleichzeitig die Ausstellung sehen. Mit genügend Abstand und einem Mund-Nasen-Schutz, erhalten alle Interessierten wieder Zugang zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di-Fr 14-16 Uhr und Sa 10-12 Uhr).

Ob nach der Sommerpause im Künstlerhaus das Tandem-Programm in gewohnter Form fortgesetzt werden kann, werden wir von den dann gültigen Reise-, Kontakt- und Zugangsauflagen abhängig machen und zu gegebener Zeit mitteilen.

Zu Gast im März: Tanja Lažetić & Jantje Almstedt | Präsentation am 27. März 2020 entfällt

Update: Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Präsentation am 27. März 2020 leider ausfallen. Die Arbeiten wurden dennoch fertig gestellt. Sobald im Künstlerhaus wieder eine Zugang für BesucherInnen möglich ist (frühestens ab 21. April 2020), können Sie die Arbeiten ansehen.

Zum Auftakt der neuen Saison begrüßen wir als erste Gastkünstlerinnen 2020 im März Tanja Lažetić aus Slowenien und Jantje Almstedt aus Deutschland im Künstlerhaus. In den kommenden Wochen sind alle Interessierten wieder einzuladen bei der Entstehung ihrer Arbeiten dabei zu sein. Das offene Atelier lädt dazu ein, den beiden über die Schulter zu schauen und ins Gespräch zu kommen. Zum Abschluss zeigen die beiden Künstler ihre Arbeiten in der ersten Präsentation des Jahres, am Freitag, den 27. März 2020 um 18 Uhr.

Kurzportraits:

Tanja Lažetić (obere Bildreihe) beschäftigt sich vor allem mit Keramik und Fotografie. Themen sind die „Zeit“ und ihre Vergänglichkeit, die Zerbrechlichkeit der Keramik, Zerstörung und Verfall in der Fotografie, oft auch Persönliches zu ihrer Identität als Frau, Mutter und osteuropäischen Künstlerin. Ihre konzeptuelle Mixed-Media-Kunst ist von gewöhnlichen Objekten, Alltagsereignissen und -ritualen geprägt. Künstlerische Aufenthalte u.a. in Paris, New York, Shanghai, London.

>>> www.lazetic.si

Jantje Almstedt erschafft aus Fragmenten neue phantasievolle Figuren und Installationen. Ihr unkonventioneller Umgang mit keramischen Materialien führten bereits zu zahlreichen künstlerischen Aufenthalten und Auszeichnungen u.a. erhielt sie den „Förderpreis Keramik im Pulverturm“ der Stadt Oldenburg 2019 oder den Frechener Keramikpreis 2018. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Kunst und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.

>>> www.jantje-almstedt.de

Zu Gast im November: Sukhdev Rathod & Verónica Anahí Córdoba | Präsentation am 29. November 2019

Zum Abschluss der Residency-Saison 2019 begrüßen wir Sukhdev Rathod aus Indien und Verónica Anahí Córdoba aus Argentinien. Im November entstehen ihre Kunstprojekte, die auch gern von Interessierten hier im offenen Atelier im Fürsthof besucht werden können. Zum Abschluss zeigen die beiden Künstler ihre Arbeiten in der letzten Abschlußpräsentation des Jahres, am Freitag, den 29. November 2019 um 18 Uhr.

Kurzportraits:

Sukhdev Rathod (obere Bildreihe) zieht Parallelen zwischen den Fundstücken vergangener Kulturen und unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von Überfluß und Schnelligkeit. Keramik als Material hat ähnliche Eigenschaften wie Fossilien, die in einem natürlichen Prozess entstehen. Sukhdev Rathod schafft hingegen eigene Fossilien von fragilen Objekten unseres Alltags, um sie wieder der Natur zu übergeben. Er hat an der Universität in Boroda in Indien Malerei und Keramik studiert.

Verónica Anahí Córdoba (untere Bildreihe) ist beeinflußt von der lokalen lateinamerikanischen Kultur und verwendet deren antiken oder zeitgenössischen Gestaltungsformen. Die Autodidaktin nutzt traditionelle Arten der Formherstellung und den Holzbrand und thematisiert aktuelle Themen zu Identität, Feminismus, sexueller Vielfalt, Migration oder Nachhaltigkeit in ihren Skulpturen, Bildern und Street Art Zeichnungen. Sie lebt und arbeitet in Córdoba.

>>> https://verocordobaceramic.wixsite.com/vero

Zu Gast im September: Badaruddin Reyaz | Präsentation am 27. September 2019

Im September ist Badaruddin Reyaz aus Indien bei uns zu Gast. Er arbeitet hier an seinem Kunstwerk im offenen Atelier. Seien Sie dabei, wenn aus einem Klumpen Ton Stück für Stück zeitgenössische Skulpturen und Installationen entstehen, bevor dann am Freitag, den 27. September 2019 um 18 Uhr die Abschlusspräsentation stattfindet.

Kurzportrait:

Badaruddin Reyaz (obere Bildreihe) befasst sich mit Fragen der zügellosen Urbanisierung in Indien, wie sie weltweit auch in vielen Entwicklungsländern zu beobachten ist. Seit 25 Jahren arbeitet er mit Ton, zunächst als klassischer Töpfer mit einem Abschluss an der Banaras Hindu Universität im nordindischen Varanasi. 2009 absolvierte er einen Master an der Cardiff School of Art and Design in Großbritannien. Heute lebt er im berühmten Künstlerdorf Andretta im Himalaya.

>>> www.reyazb.com

3. Internationales Keramiksymposium Neumünster | 14. September 2019

Die Materialität in der Kunst ist Thema des mittlerweile 3. Internationalen Keramiksymposium Neumünster am 14. September 2019 im Museum Tuch + Technik. Der Fokus liegt auf keramischen und textilen Materialien.

Das Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster lädt in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Museum Tuch + Technik Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland und das interessierte Publikum zur Teilnahme ein.

Geboten werden Vorträge und Präsentationen, Diskussionen, eine Führung durch die Ausstellung „den Faden aufnehmen“ und ein Material Lab.

Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie auf www.keramiksymposium.de

Führung durch die Ausstellung „den Faden aufnehmen“

Als Forum für Textilkunst hat sich das Museum Tuch + Technik etabliert – eine Kunst mit vielen Facetten: Die aktuelle Ausstellung mit Werken von Danijela Pivašević-Tenner, „den Faden aufnehmen – Installationen aus Ton und Textilem“, zeigt Arbeiten, die durch die Kombination zweier völlig verschiedener Materialien, fließendem Stoff und harter Keramik, Spannung erzeugen. Die Ausstellung ist bis 29. September 2019 zu sehen.

Danijela Pivašević-Tenner führt am Samstag, 31. August 2019, von 10.30 bis 13 Uhr selbst durch die Ausstellung und zeigt den Teilnehmern danach auch praktisch, wie sie arbeitet. Wer Lust hat, kann selbst erste Versuche mit dem Material Ton machen. Kosten: Museumseintritt plus 5 Euro Materialkosten. Die Veranstaltung ist auch für Familien mit Kindern ab 10 Jahren und Jugendliche geeignet. Anmeldung unter der Nummer 04321 – 559 58 0.

 

Termin
Samstag, 31. August 2019, 10.30 bis 13 Uhr
Kosten: Museumseintritt plus 5 Euro Materialkosten
Anmeldung: Museum Tuch + Technik, 04321 – 559 58 0

Zu Gast im Juni: Joon He Kim & Pinar Baklan | Präsentation am 28. Juni 2019

Vor der Sommerpause können Sie im Monat Juni die Künstlerin Joon He Kim aus Kanada und ihre Kollegin Pinar Baklan aus der Türkei bei ihrer Arbeit im Künstlerhaus erleben. Hier entstehen ihre Werke in den Atelierräumen im Fürsthof. Wer dabei zusehen möchte, kann ab dem 5. Juni den Arbeitsprozess beobachten. Abschließend werden die Ergebnisse am Freitag, den 28. Juni 2019 ab 18 Uhr von den beiden Künstlerinnen präsentiert.

 

Kurzportraits:

Joon He Kim (obere Bildreihe) fertigt ihre Skulpturen aus den keramischen Abdrücken von Alltagsgegenständen. Die Bestandteile arrangiert und ordnet sie anschließend neu. So entstehen komplexe, dreidimensionale Collagen, die menschliche Beziehungen, Verhaltensweisen und Emotionen thematisieren. Ihrer künstlerischen Ausbildung in Toronto, Ottawa und Oakville folgte ein Masterabschluss an der University of the Arts in London und künstlerische Aufenthalte in den USA und Japan.

>>> www.junniekim.com

Pinar Baklan (untere Bildreihe) spielt auf den Oberflächen ihrer oft großformatigen Keramikskulpturen mit optischen Illusionen in Form von Farbe, Textur und Lichtreflexionen. Die amorph anmutenden Formen sind inspiriert von Vorbildern aus der Natur. Sie weist damit auf die Verletzlichkeit unserer Umwelt hin. Nach dem Studium am Institut für Bildende Künste in Ankara lehrt sie Keramik- und Glas-Design an der Universität in Kayseri in Kappadokien.

>>> www.instagram.com/pinarbaklan

Zu Gast im Mai: Karima Duchamp & Sun Ae Kim | Präsentation am 25. Mai 2019

Im Mai 2019 können Sie im Künstlerhaus Karima Duchamp aus Frankreich und Sun Ae Kim  aus Südkorea bei ihrer Arbeit erleben. Sie erschaffen ihre Werke im Atelier im Fürsthof und freuen sich auf ein interessiertes Publikum ab dem 2. Mai 2019. Zur Neumünsteraner Kultournacht werden sie die Ergebnisse am 25. Mai 2019 ab 18 Uhr bis Mitternacht präsentieren.

 

Kurzportraits:

Karima Duchamp (obere Bildreihe) bildet abstrakte Formen und menschliche Figuren auf keramischen Oberflächen ab. In den einzigartigen Werken befreit sie sich von der akademischen Praxis der Bildhauerei und Zeichnung. Ihre Arbeiten wurden mehrfach international ausgestellt und ausgezeichnet. Den Master der Bildenden Kunst hat Karima Duchamp am Institut Supérieur des Beaux-Arts in Besançon erworben. Sie lebt im französischen Mulhouse im Elsass.

>>> www.karimaduchamp.net

Sun Ae Kim (untere Bildreihe) untersucht in ihren Installationen und Recherchen, wie Farben die Geschichte der Keramik beeinflußt haben. Bei ihrem Aufenthalt möchte sie der Frage nachgehen, wie das „weiße Gold“ in unserem heutigen Alltag, hier im Geburtsland des europäischen Porzellans, genutzt wird. Sun Ae Kim hat sowohl in Seoul als auch in London Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik und Glas studiert.

>>> www.sunaekim.com

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