Stipendiaten 2020

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Tanja Lažetić

Tanja Lažetić (obere Bildreihe) beschäftigt sich vor allem mit Keramik und Fotografie. Themen sind die „Zeit“ und ihre Vergänglichkeit, die Zerbrechlichkeit der Keramik, Zerstörung und Verfall in der Fotografie, oft auch Persönliches zu ihrer Identität als Frau, Mutter und osteuropäischen Künstlerin. Ihre konzeptuelle Mixed-Media-Kunst ist von gewöhnlichen Objekten, Alltagsereignissen und -ritualen geprägt. Künstlerische Aufenthalte u.a. in Paris, New York, Shanghai, London.

>>> www.lazetic.si

Jantje Almstedt

Jantje Almstedt erschafft aus Fragmenten neue phantasievolle Figuren und Installationen. Ihr unkonventioneller Umgang mit keramischen Materialien führten bereits zu zahlreichen künstlerischen Aufenthalten und Auszeichnungen u.a. erhielt sie den „Förderpreis Keramik im Pulverturm“ der Stadt Oldenburg 2019 oder den Frechener Keramikpreis 2018. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Kunst und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.

>>> www.jantje-almstedt.de

Stipendiaten 2019

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Daniela Trinkl

Daniela Trinkl (obere Bildreihe) entwickelt serielle und abstrakte Formen, die einen hohen Grad an Selbstbestimmung und Dialogbereitschaft signalisieren. Die freischaffende Künstlerin und Absolventin der Kunstgeschichte an der Universität Wien, beschäftigt sich momentan künstlerisch mit der Aufhebung der Distanz zwischen Kunstwerk und Betrachtenden. Das Material Steinzeug entspricht dabei durch seine Transformierbarkeit auch der Herangehensweise an ihre künstlerischen Arbeiten.

>>> www.danielatrinkl.com

Lotte Schlör

Lotte Schlör (untere Bildreihe) verbindet ihre Leidenschaft und Fähigkeiten aus dem Handwerk mit den funktionalistischen Ansprüchen des zeitgenössischen Designs. Der Fokus liegt auf Porzellanobjekten im Wohn- und Essbereich. Nach einer Ausbildung zur Manufaktur-Porzellanmalerin in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg in München studierte sie im Studiengang Industriedesign für Glas- und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale).

>>> www.lotte-schloer.de


Karima Duchamp

Karima Duchamp (obere Bildreihe) bildet abstrakte Formen und menschliche Figuren auf keramischen Oberflächen ab. In den einzigartigen Werken befreit sie sich von der akademischen Praxis der Bildhauerei und Zeichnung. Ihre Arbeiten wurden mehrfach international ausgestellt und ausgezeichnet. Den Master der Bildenden Kunst hat Karima Duchamp am Institut Supérieur des Beaux-Arts in Besançon erworben. Sie lebt im französischen Mulhouse im Elsass.

>>> www.karimaduchamp.net

Sun Ae Kim

Sun Ae Kim (untere Bildreihe) untersucht in ihren Installationen und Recherchen, wie Farben die Geschichte der Keramik beeinflußt haben. Bei ihrem Aufenthalt möchte sie der Frage nachgehen, wie das „weiße Gold“ in unserem heutigen Alltag, hier im Geburtsland des europäischen Porzellans, genutzt wird. Sun Ae Kim hat sowohl in Seoul als auch in London Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik und Glas studiert.


Joon He Kim

Joon He Kim (obere Bildreihe) fertigt ihre Skulpturen aus den keramischen Abdrücken von Alltagsgegenständen. Die Bestandteile arrangiert und ordnet sie anschließend neu. So entstehen komplexe, dreidimensionale Collagen, die menschliche Beziehungen, Verhaltensweisen und Emotionen thematisieren. Ihrer künstlerischen Ausbildung in Toronto, Ottawa und Oakville folgte ein Masterabschluss an der University of the Arts in London und künstlerische Aufenthalte in den USA und Japan.

>>> www.junniekim.com

Pinar Baklan

Pinar Baklan (untere Bildreihe) spielt auf den Oberflächen ihrer oft großformatigen Keramikskulpturen mit optischen Illusionen in Form von Farbe, Textur und Lichtreflexionen. Die amorph anmutenden Formen sind inspiriert von Vorbildern aus der Natur. Sie weist damit auf die Verletzlichkeit unserer Umwelt hin. Nach dem Studium am Institut für Bildende Künste in Ankara lehrt sie Keramik- und Glas-Design an der Universität in Kayseri in Kappadokien.

>>> www.instagram.com/pinarbaklan


Badaruddin Reyaz

Badaruddin Reyaz (obere Bildreihe) befasst sich mit Fragen der zügellosen Urbanisierung in Indien, wie sie weltweit auch in vielen Entwicklungsländern zu beobachten ist. Seit 25 Jahren arbeitet er mit Ton, zunächst als klassischer Töpfer mit einem Abschluss an der Banaras Hindu Universität im nordindischen Varanasi. 2009 absolvierte er einen Master an der Cardiff School of Art and Design in Großbritannien. Heute lebt er im berühmten Künstlerdorf Andretta im Himalaya.

>>> www.reyazb.com


Sukhdev Rathod

Sukhdev Rathod zieht Parallelen zwischen den Fundstücken vergangener Kulturen und unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von Überfluß und Schnelligkeit. Keramik als Material hat ähnliche Eigenschaften wie Fossilien, die in einem natürlichen Prozess entstehen. Sukhdev Rathod schafft hingegen eigene Fossilien von fragilen Objekten unseres Alltags, um sie wieder der Natur zu übergeben. Er hat an der Universität in Boroda in Indien Malerei und Keramik studiert.

Verónica Anahí Córdoba

Verónica Anahí Córdoba ist beeinflußt von der lokalen lateinamerikanischen Kultur und verwendet deren antiken oder zeitgenössischen Gestaltungsformen. Die Autodidaktin nutzt traditionelle Arten der Formherstellung und den Holzbrand und thematisiert aktuelle Themen zu Identität, Feminismus, sexueller Vielfalt, Migration oder Nachhaltigkeit in ihren Skulpturen, Bildern und Street Art Zeichnungen. Sie lebt und arbeitet in Córdoba.

>>> https://verocordobaceramic.wixsite.com/vero

Stipendiaten 2018

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Eva Pelechová

Eva Pelechová (ober Bildreihe) erschafft keramische Werke, die von einer Dualität filigraner Schlichtheit und groben Brüchen geprägt sind. Präsentiert werden die Arbeiten im Ausstellungsraum auf unkonventionellen Podesten, um bewusst einen visuellen Konflikt zu erzeugen. Mit ihrem Projekt „Hidden Factory“ untersucht Eva Pelechová zudem auf künstlerische Weise die reiche Tradition und die heutigen Bedingungen der Porzellanherstellung in der Tschechischen Republik.

>>> www.evapelechova.com

Randolph Capelle

Randolph Capelle (untere Bildreihe) sieht Zufälligkeit, Absurdität, Dickköpfigkeit und Pathos als die engen Freunde seines künstlerischen Prozesses. In der Arbeit an keramischen Skulpturen und Installationen lässt er die natürlichen Barrieren des Materials immer wieder hinter sich. Dafür erhielt er 2015 den Keramikpreis der Frechener Kulturstiftung. Randolph Capelle hat Freie Kunst Keramik/Glas in Höhr-Grenzhausen am Institut für Künstlerische Keramik und Glas studiert.

>>> www.flickr.com/randolphcapelle


Jungeun Han

Jungeun Han (obere Bildreihe) nutzt keramische Objekte als Spielfläche für ihre sozial fokussierten Arbeiten mit ironischen und farbenprächtigen Oberflächengestaltungen. Darin thematisiert sie die kulturellen Unterschiede und Lebensweisen in Asien und Europa. Die traditionelle Majolika und klassische Gefäßformen dienen dabei als Inspiration für neue Interpretationen. Jungeun Han hat an der Londoner Central Saint Martens Hochschule für Kunst und Design ihren Master erworben.

>>> www.jungeunhan.com

Igor Lakić

Igor Lakić (untere Bildreihe) bewegt sich als Nachwuchskünstler im Feld figurativer Keramik und abstrakter Malerei. Aus zweidimensionalen Collagen entstehen dreidimensionale Wandobjekte und Texturen aus Keramik und anderen Materialien. Igor Lakic erhielt für seine herausragenden Leistungen in der Keramik 2016 den renommierten „Ivan Tabaković Preis“ der Kunstakademie der Universität in Belgrad, an der er derzeit seinen Master abschließt.

>>> www.behance.net/igorlakic


Tomoko Konno

Tomoko Konno (obere Bildreihe) erschafft beeindruckende organische Objekte, die durch eine vielfache Überlagerung verschiedenfarbiger Tonerden eine detailreiche Fülle an Farben und Formen aufweisen. In ihrer Heimat Japan wird diese Technik als „Nerikomi“ bezeichnet. Die heute 51-jährige Tomoko Konno eröffnete nach ihrem Keramikkunst-Studium in Hong Kong ein Atelier in der japanischen Töpferstadt Tokoname, bevor sie 2012 begann, auf Bali künstlerisch zu arbeiten.

>>> www.moonxmoon.com

Ariadne Arendt

Ariadne Arendt (untere Bildreihe) ist eine facettenreiche Künstlerin, die in vielen Disziplinen und Projekten abseits des etablierten Kunstbetriebs aktiv ist. Insbesondere die folkloristische Kunst oder die autodidaktische Art Brut haben die auf der Krim geborene und in London aufgewachsene Künstlerin beeinflusst. Ariadne Arendt ist neben ihrer Arbeit mit Ton auch als lllustratorin, DJ, Kuratorin oder Puppenspielerin tätig. Aktuell lebt und arbeitet sie in Montenegro.

>>> www.shmariadne.com


Valentina Savić

Valentina Savić (obere Bildreihe) ist als bildende Künstlerin, Designerin und Kunsthandwerkerin seit über einem Jahrzehnt auf dem Gebiet der Keramikkunst aktiv. Verbindungen zwischen Körper und Raum und die Auseinandersetzung mit Konsum und Rationalismus sind dabei Hauptthemen ihrer installativen Arbeiten. Dabei mischt sie Keramik und Porzellan oft mit anderen Medien wie Metall, Digitaldruck oder Video. Beeinflusst ist Valentina Savić besonders von den Ideen des Bauhaus und Platons.

>>> www.valentinasavic.blogspot.de

Zia Fauziana

Keramik wird oft mit Zartheit, Zerbrechlichkeit und gleichzeitig mit dem Femininen und Häuslichen in Verbindung gebracht. Zia Fauziana (untere Bildreihe) hinterfragt diese Klischees in ihrer künstlerischen Arbeit. Sie hat an der Fakultät für Bildende Künste und Design am Institut Teknologi in Bandung Keramikkunst studiert und war anschließend als Assistentin im Keramikstudio dieser ältesten technischen Hochschule Indonesiens tätig. Inzwischen studiert sie an der Universität der Künste in Berlin.


Modisa Motsomi

Modisa Motsomi spiegelt in seinen oft figurativen Arbeiten Polaritäten wie Verlust und Gewinn, Zerbrechlichkeit und Stärke oder Ich und Andere. Er ist
in Botswana aufgewachsen und hat an der University of KwaZulu-Natal in Südafrika Bildende Kunst studiert. Heute arbeitet Modisa Motsomi in beiden Ländern und reflektiert so Erfahrungen der Diaspora, der innerafrikanischen Migration im 21. Jahrhundert und des Post-Kolonialismus.

>>> www.artaxis.org/modisa-motsomi

Dušan Zubčić

Dušan Zubčić verbindet filigranes Porzellan mit schroffem Beton und schafft aus diesen gegensätzlichen Materialien etwas Neues. Seine Inspirationen zieht der in Belgrad lebende Künstler vor allem aus den gewaltigen Veränderungen in den ehemals sozialistischen Ländern in Osteuropa. Dušan Zubčić hat an der Belgrader Kunstakademie studiert und erhielt vom serbischen Verband für angewandte Kunst und Design (ULUPUDS) den Preis für die beste Masterarbeit.

Stipendiaten 2017

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Lee Cheuk Wun Sharon

Lee Cheuk Wun Sharon ist eine junge Absolventin der Bildenden Kunst an der Chinesischen Universität in Hongkong. 2014 verbrachte sie ein Austauschjahr an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Am Werkstoff Ton beeindruckt sie insbesondere seine Wandlungsfähigkeit. Schwerpunkt ihres Aufenthalts in Neumünster sind Klangexperimente mit keramischen Materialien. Dabei nutzt sie die Wasserdurchlässigkeit des Tons und macht sie durch entweichende Tropfen hörbar.

>> http://leecheukwunsharon.wixsite.com/sleek

Bastienne Kramer

Bastienne Kramer ist seit drei Jahrzehnten als Künstlerin tätig. Bis 2014 leitete sie den Bereich Keramik an der renommierten niederländischen Kunstakademie “Gerrit Rietveld” in Amsterdam. Oft nimmt sie in ihren künstlerischen Interventionen Bezug auf Klischees der Popkultur. So erforscht sie das “Venusphänomen”, in dem sie Frauendarstellungen der unterschiedlichsten Epochen in Anmutung kitschiger Souvenirs oder jahrtausendealter, prähistorischer Figurinen in Porzellan nachbildet.

>>> www.bastiennekramer.nl


Natas Setiabudhi 

Natas Setiabudhi  (obere Bildreihe) setzt aus einer Vielzahl geometrischer Keramik-Module ein großes Puzzle zusammen und lässt so visuell eindrucksvolle Wandarbeiten und Installationen entstehen. Optische Illusionen offenbaren sich oft erst auf den zweiten Blick. Natas Setiabudhi lehrt an der technischen Hochschule Institut Teknologi im indonesischen Bandung, an dem er 2015 auch einen Master der Bildenden Kunst erwarb.

>>> www.natassetiabudhi.com

Hoda Ahmed Ragaa Hashem

Hoda Ahmed Ragaa Hashem (untere Bildreihe) zeigt in ihren Werken eine große Bandbreite und Vielfalt. Mit Neugier bearbeitet die an der Helwan-Universität Kairo lehrende Nachwuchskünstlerin immer wieder Neues. Ihre Werke zur Brailleschrift gehen auf ihre blinde Mutter zurück. Die Einschränkung der Sehkraft brachte für ihre Mutter nur wenige Nachteile auf ihrem Bildungsweg. Später erfand sie für Kinder ein System zum Erwerb des Alphabets, mit dem sich nun ihre Tochter künstlerisch auseinandersetzt.

>>> www.hodaragaa.wordpress.com


Eugenia Bracony

Eugenia Bracony (obere Bildreihe) erschafft in ihren skulpturalen Arbeiten mit Ton und Paperclay neue Räume im Kleinen. Aus filigranen Stäben und Verbindungen entstehen dreidimensionale, geometrische Skulpturen. Eugenia Bracony erhielt ihre Ausbildung zur Keramikerin und Kunstlehrerin am kommunalen Instituto Municipal de Cerámica de Avellaneda in Buenos Aires, wo sie neben ihrer künstlerischen Tätigkeit heute auch als Dozentin für Keramik arbeitet.

>>> www.eugenia-bracony.blogspot.com.ar

Neha Kudchadkar

Neha Kudchadkar (untere Bildreihe) benutzt Ton als performatives Element. Unter ganzem Körpereinsatz, zum Beispiel beim traditionellen indischen Kathak-Tanz, wirft sie Fragen zum Verhältnis zwischen ihrem Körper und den von ihr erschaffenen Keramikskulpturen auf. Die in Mumbai lebende Künstlerin hat 2015 ihren Master für Keramik und Glas am Royal College of Art in London erworben.

>>> www.nehakudchadkar.com

Stipendiaten 2016

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Katharina Kiebacher

Katharina Kiebacher (obere Bildreihe) untersucht die vielfältigen Beziehungen zwischen Bildern und Objekten, den Übergang von zwei- zu dreidimensionalen Erscheinungsformen. In den jüngsten Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin steht die Verbindung von Skulptur und Fotografie, von Keramik und fotografischen Inkjet Prints im Fokus. 2009 erwarb sie einen Master of Fine Arts an der Glasgow School of Art in Großbritannien.

>>> www.katharinakiebacher.de

Veljko Zejak

Veljko Zejak (untere Bildreihe) setzt sich künstlerisch mit gesellschaftlichen und sozialen Themen auseinander. Zahlreiche interkulturelle Kunst- und Bildungsprojekte hat der im slowenischen Ljubljana und im serbischen Belgrad lebende Nachwuchskünstler bereits in Gefängnissen, Flüchtlingsheimen, Romasiedlungen und mit Gastarbeitern durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit Neuankommenden steht bei seinem Aufenthalt in Neumünster im Vordergrund. 2015 erhielt er den ersten Preis der Internationalen Keramik Triennale UNICUM in Slowenien.

>>> https://zejak.wordpress.com


Ray Chen

Ray Chen ist seit zwanzig Jahren künstlerisch tätig und hat an zahlreichen Aufenthalten und Ausstellungen in Amerika, Europa und Asien teilgenommen. Mehrteilige installative Arbeiten und das wiederkehrende Thema der Mutter-Kind-Beziehung prägen seinen Stil. Der US-Amerikaner ist seit 2015 Leiter der Kunstabteilung des New England Institute of Education in Falmouth. Zuvor leitete er das Department für Keramik an der Indiana State University und der University of Southern Maine.

>>> www.raychenclay.com

Keiyona Constanze Stumpf

Keiyona Constanze Stumpf hat in diesem Jahr ein Studium der Freien Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München abgeschlossen. Die Urform des Kreises – Sinnbild für Ganzheit und Gleichgewicht – bildet den Ausgangspunkt ihrer mehrteiligen Wandarbeiten. Sie behandeln organische Lebensformen, Wachstumsprozesse und Strukturen, die eine natürliche Vitalität und innere Dynamik ausdrücken. Diese Ordnung wird durch Ungleichmäßigkeiten organischer Wucherungen durchbrochen.

>>> www.keiyona.de


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Ana Vujović

Ana Vujović nutzt vor allem die Möglichkeiten der Manipulation und Deformation und setzt sie in Beziehung zu visuellen aber auch sozialen und politischen Veränderungen. Die in Belgrad lebende Bildhauerin benutzt für ihre Wandobjekte oft klassische und historische Motive und Muster, beispielsweise von Teppichen, und kombiniert sie mit digitalen Fehlern und defekten Pixeln, die auf die Krise unserer heutigen Gesellschaft anspielen.

>>> www.anavujovic.net

Sadia Salim

Sadia Salim (untere Bildreihe) studierte Keramik an der Indus Valley Kunsthochschule im pakistanischen Karachi, einer der größten Städte der Welt. An dieser Einrichtung ist sie heute Kunstprofessorin. Zuvor erwarb sie ihren Master an der Columbia University in New York und erhielt 2007 den begehrten Commonwealth Arts and Crafts Award in Großbritannien. In ihren jüngsten Werken entstehen aus filigranen Elementen, die Papierobjekten nachempfunden wurden, kleinere und größere installative Arbeiten.

>>> http://cargocollective.com/sadiasalim


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Kristina Rutar

Kristina Rutar (obere Bildreihe) gehört der jüngsten Generation moderner Keramikkünstler in Slowenien an. Sie experimentiert mit Drehtechniken, Siebdruckverfahren oder interaktiven Puzzle-Installationen. Immer wieder stellt sie dabei die Frage, was zeitgenössische Keramikkunst heute ausmacht. Sie war bereits bei zahlreichen Ausstellungen und Künstleraufenthalten in Amerika, Asien und Europa vertreten und war Erasmusstudentin an der Kunstakademie im polnischen Wrocłav. Ihr Studium an der Kunstakademie in Ljubljana schloss sie 2013 ab. Dort arbeitet aktuell im Bereich Keramik und Glas als Assistentin.

>>> www.kristinarutar.com

Susanne Ring

Susanne Ring (untere Bildreihe) lebt und arbeitet in Berlin und inszeniert ihre figurativen Werke im Raum und zeigt darin die Vielseitigkeit formbarer Materialien. Die Meisterschülerin der Berliner Universität der Künste setzt sich in ihren Arbeiten mit dem Prozesshaften, mit sozialen Gefügen und der Veränderbarkeit von Beziehungen auseinander. Ihre Erfahrungen mit dem Bühnenbild, dem Film, der Arbeit mit sozialen Randgruppen, mit künstlerischen Schulprojekten und der künstlerischen Lehre fließen stets in ihre Arbeit ein.

>>> www.susannering.de


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Tana West

Tana West verwendet in ihren Arbeiten immer wieder Erden und Steine, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung sammelt, um sie für Glasuren und als Tonmasse zu verwenden. Mit klassischen Keramiktechniken entstehen auf diese Weise Objekte und Installationen, die sich mit den lokalen und historischen Einflüssen der künstlichen Landschaftsgestaltung auseinandersetzen. 2014 erwarb sie einen Master für Keramik und Glas am Royal College of Art in London.

>>> www.tanawest.co.uk

Stipendiaten 2015

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Cori Crumrine

Aus unzähligen, filigranen und organischen Formen, die sich wuchernd den jeweiligen Räumlichkeiten perfekt anpassen, entstehen die Installationen von Cori Crumrine (Bild, obere Reihe). Die aus dem US-Bundesstaat Ohio stammende junge Künstlerin hat in der Hauptstadt Columbus Bildende Kunst studiert und erhielt 2013 eine Auszeichnung des renommierten National Council on Education for the Ceramic Arts (NCECA).

>>> http://coricrumrine.tumblr.com

Zia Fauziana

Keramik wird oft mit Zartheit, Zerbrechlichkeit und gleichzeitig mit dem Femininen und Häuslichen in Verbindung gebracht. Zia Fauziana (Bild, untere Reihe) hinterfragt diese Klischees in ihrer künstlerischen Arbeit. Sie hat an der Fakultät für Bildende Künste und Design am Institut Teknologi in Bandung Keramikkunst studiert. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie als Assistentin im Keramikstudio dieser ältesten technischen Hochschule Indonesiens.

>>> http://ziafauziana.tumblr.com 


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Lucie Libotte

Staub ist praktisch überall zu finden und doch schenken wir ihm kaum Beachtung. Aber genau hier schaut Lucie Libotte (obere Fotoreihe) ganz besonders hin. Zufällig im Haushalt abgelagerte Schwebepartikel macht sie zum Gegenstand künstlerischer Experimente. Die aus Belgien stammende Künstlerin hat in Brüssel und später in London studiert, wo sie seit 2008 lebt. Im vergangenen Jahr hat sie ihren Master an der dortigen Universität der Künste absolviert, einer der größten Kunstuniversitäten Europas.

>>>www.lucielibotte.com

Irina Razumovskaya

Architektonische Formen sind bestimmende Elemente der Keramiken, Installationen und Malereien von Irina Razumovskaya (untere Fotoreihe). Im vergangenen Jahr schloss sie ihr Studium der Keramik an der staatlichen Akademie für Kunst und Design in St. Petersburg ab. Sie nahm bereits an zahlreichen Künstleraufenthalten in den USA, Korea, China oder Dänemark teil. 2014 erhielt sie den ersten Preis der Silican Arts Triennale im ungarischen Keckemet und wurde auch beim 10. Ceramics Festival im japanischen Mino ausgezeichnet.

>>> www.irina-r.ru


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Santiago Lena

Santiago Lena (obere Bildreihe) verbindet die Präzision im Detail mit der Dynamik des Tons, um daraus kraftvolle Objekte zu gestalten. Santiago Lena imitiert Elemente aus der Natur, einschließlich der wunderlichen „Unvollkommenheiten“ die beispielsweise Steine im Laufe der Jahrhunderte annehmen. Mit seinen Objekten macht Santiago Lena zugleich zuvor aufgenommene Stimmen in harmonischen Überlagerungen hörbar. Der Autodidakt lebt und arbeitet in Córdoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens.

>>> www.santiagolena.com

Emily Stapleton-Jefferis

Mit frischen Eindrücken eines achtmonatigen Aufenthalts in Südostasien kommt Emily Stapleton-Jefferis im Juni nach Neumünster. Aus ihren grafischen Skizzen und Erinnerungen und den neuen Eindrücken entstehen verspielte und interaktive Installationen aus keramischen Miniaturen, die sie mit anderen Materialien kombiniert. Die 23-Jährige hat an der Kent University in Nottingham im vergangenen Jahr ihren Bachelor „Decorative Arts“ erworben.

>>> www.emilystapletonjefferis.co.uk


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Rhiannon Ewing-James

Die Tuchmachergeschichte hat Neumünster einst in Mitteleuropa einen guten Ruf für technische Entwicklung und Herstellung von Textilien beschert. Rhiannon Ewing-James (obere Bildreihe) möchte sich mit dem Niedergang der großen Manufakturen künstlerisch auseinandersetzen. In Ihren Arbeiten setzt sie Licht und Mixed Media-Techniken ein. Die Künstlerin aus Nordirland arbeitet seit ihrem Abschluß an der Belfast School of Art mittlerweile am International Ceramic Research Center Guldagergaard in Dänemark.

>>> www.ewing-james.com

Yuri Fukuoa

Wie aus hunderten filigranen Keramikscheiben raumfüllende Installationen entstehen können, stellt  Yuri Fukuoa (untere Bildreihe) eindrucksvoll unter Beweis. Die Anordnung und Farbgebung der mitunter nur 0,2 mm hauchdünnen Objekte passt sie den räumlichen Bedingungen an. Dies konnte sie bereits bei zahlreichen Ausstellungen in Japan unter Beweis stellen und bald auch im Taipei City Yingge Ceramics Museum in Taiwan. Die Künstlerin lehrt an der Kunstuniversität in Kyoto, an der sie 2013 ihren Master der Keramik absolvierte.

>>> www.yuri-fukuoka.com


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Lena Buhrmann

Flüchtige Momente beschäftigen Lena Buhrmann (obere Bildreihe). Der Hamburger Künstlerin geht es um die Darstellung offener Fragen, verlassener Dinge, Gerüche, Gesprächswendungen oder Momente die Gefühltes oder Erlebtes in sich tragen. Mit ihren Rauminstallationen will sie Kommunikationsanlässe schaffen. Nach dem Diplom der Kunsttherapie an der FH Ottersberg schloss sie 2013 ein Studium der Freien Bildenden Kunst an der HBK Braunschweig ab.

>>> www.lenabuhrmann.de

Ewa Wesolowska

Geprägt von ihrer klassischen Ausbildung der Bildhauerei hat Ewa Wesolowska (untere Bildreihe) in den vergangenen Jahren neue Wege beschritten. Die Teilnahme an verschiedenen Künstleraufenthalten in Frankreich, Spanien oder Holland gaben ihr die Möglichkeit, zu experimentieren. Die bildende Künstlerin und Doktorandin an der Kunstakademie in Krakow schafft nun interaktive Raum- und mobile Lichtinstallationen mit keramischen Materialien.

>>> www.ewawesolowska.com

Stipendiaten 2014

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Lydia Hardwick

Die aus London stammende Lydia Hardwick ist eine der ersten Gäste 2014. Sie hat 2013 ihren Master in Keramik und Glas am Royal College of Art in London abgeschlossen. Im Fokus ihrer keramischen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit Mustern, die Oberflächengestaltung mit akzentuierten Formen und Farben. Für ihre flächigen Arbeiten benutzt sie flüssiges Porzellan, das sie schichtweise aufträgt und mit anderen Materialien kombiniert, um einzigartige Oberflächenstrukturen zu schaffen.

>>> www.lydiahardwick.co.uk

Serena Zanardi

Mit Keramik setzt Serena Zanardi eindrucksvolle Skulpturen um. Inspiriert wird sie von alten Portraitfotos, die sie auf Flohmärkten und in alten Familienalben gefunden hat. Zweidimensionale Fotos in eine räumliche Form zu überführen und die Zeichen der damaligen Zeit detailliert darzustellen, faszinieren sie besonders. Die visuell arbeitende Künstlerin kommt aus dem Küstenstädtchen Lavagna, unweit von Genua in Norditalien. Zuvor hat sie an der Accademia Carrara Bildhauerei studiert.

Melinda Zsiri Dempsey

Hauchdünne, filigrane Werke, in denen Licht und Typografie im Vordergund stehen, kennzeichnen die jüngsten Arbeiten von Melinda Zsiri Dempsey. Die in Ungarn aufgewachsene Künstlerin hat ihr Masterstudium an der Moholy-Nagy Kunstuniversität in Budapest zur Keramikdesignerin und Kunstlehrerin abgeschlossen, bevor sie ins Ausland ging. Mittlerweile lebt und arbeitet sie in Irland. Zu Hause ist sie dort in Cork, der zweitgrößten Stadt des Landes, wo sie nun in der irischen Keramikszene neue Akzente setzt.

>>> http://giraffeceramics.weebly.com

Pablo Ponce

Momentaufnahmen unserer Welt fängt der Argentinier Pablo Ponce ein. Seine aufgebahrten Kapseln oder Container aus Keramik und Porzellan beherbergen in ihrem Inneren Miniaturen oder Projektionen. Sie zeigen einen Ausschnitt der Gesellschaft in unterschiedlichen Ländern, Zeiten und Kontexten, mitunter als schmerzhafte Erinnerungen, die viele vergessen geglaubt haben. Pablo Ponce hat in Buenos Aires Szenografie studiert, bevor er sich an der Gerrit Rietvald Academy in Amsterdam der Keramik widmete.

>>> www.pablonce.nl

Lisa Selby

Mit Ton und Tönen beschäftigt sich Lisa Selby, denn Keramik aus gegossenen Gefäßen und darin erzeugte Klänge lassen sich auf beeindruckende Weise verbinden. 2011 hat die Künstlerin ihren Master der Bildenden Künste an einer der weltweit bedeutendsten Kunstakademien, dem Goldsmiths der University of London abgeschlossen. Seitdem hat sie an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen und erhielt 2013 den Bursary Award der renommierten Royal British Society of Sculptor.

>>> www.lisaselby.com

Dusan Rodic

Räumliche Interventionen, in denen keramische Materialien und geometrische Formen bestimmend sind, prägen die Arbeiten von Dušan Rodic. Aktuell beschäftigt ihn die ursprüngliche Verwendung von Keramik für Nahrung oder Wasser. Aufgewachsen ist er in Serbien und war dort in Werbung und politischem Aktivismus aktiv. Nach seinem Studium an Belgrads Kunstakademie ging er 2006 an die Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und studierte ab 2011 an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam.

>>> www.dusanrodic.com

Eva Masterman

Inspiriert von Landschaften entwirft die aus dem walisischen Cardiff stammende Eva Masterman in ihren jüngsten Arbeiten vielschichtige, topographische Skulpturen. Aus Wegen und Linien entstehen zunächst zweidimensionale Grafiken, die sie in eine dreidimensionale Geländedarstellung überträgt. Studiert hat die heute in London lebende Künstlerin an der dortigen Kingston University Bildende Kunst.

>>> www.evamasterman.co.uk

Tina Zlatina

Die Form ist entscheidend für Tina Zlatina. Die aus Sofia stammende Künstlerin hat beobachtet, dass Kunst zunehmend von Ideen und immer weniger von Form und Aussehen bestimmt wird. Die äußere Erscheinung und der Vorgang des Formens ist jedoch weiterhin maßgeblich für ihre Inspirationen aus Keramik und Mixed Media. Nach ihrem Masterabschluss an der Kunstakademie in Sofia, konnte sie bereits im European Ceramic Workcentre EKWC in Hertogenbosch in Holland Erfahrungen als Gastkünstlerin sammeln.

>>> www.tinazlatina.com

Jamie Lyn Morrow

Tiere sind die neuesten Studienobjekte von Jamie Lyn Morrow (Bild obere Zeile). Detailliert hat sie den Aufbau des Skeletts, die Anordnung der Muskeln und die sie umgebene Haut studiert. Die aus Michigan in den USA stammende, junge Künstlerin setzt daraus teil sehr lebensechte, teils verfremdete Skulpturen um. Oft konzentriert sie sich dabei auf aussterbende Arten. Beim Aufbau ergänzt sie manchmal Funktionen, die das Ableben verhindern oder aber Auslöser für das Verschwinden dieser Rasse sein könnten.

>>>www.jamielynmorrow.com

Caroline Tattersall

In ihren installativen Arbeiten aus einer Vielzahl keramischer Gegenstände setzt sich Caroline Tattersall (Bild untere Zeile) immer wieder mit den Grenzen des Materials auseinander. Das Experiment spielt beim Entstehungsprozess ihrer oft räumlichen Arbeiten eine wichtige Rolle. Caroline Tattersall hat 2008 am Royal College of Arts in London einen Master in Keramik und Glas erworben und zuvor ihren Bachelor in Keramik an der Universität in Cardiff abgeschlossen. 2014 erhielt sie den Förderpreis im Rahmen des 13. Westerwaldpreises “KERAMIK EUROPAS” des Keramikmusueums in Höhr-Grenzhausen.

>>> www.carolinetattersall.com

Stipendiaten 2013

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Giorgio di Palma

Giorgio di Palma wurde 1981 im süditalienischen Grottaglie geboren, einem bedeutenden Ort historischer Keramikproduktion. In die traditionellen Fußstapfen des Vaters begann der Quereinsteiger schließlich 2009 zu schlüpfen, jedoch unter ganz untraditionellen Vorzeichen. Mit seinen handgefertigten und funktionslosen Inspirationen aus Alltagsgegenständen hat er er sich sein ganz eigenes grellbuntes und bisweilen anarchisches Keramikrevival erschaffen. >>> http://giorgiodipalma.com

Ismet Yüksel

Ismet Yüksel (geb. 1981) lebt in der 3,5 Millionen Metropole Izmir, im Westen der Türkei. An der dortigen Dokuz Eylül Univesität hat er 2011 seinen Master für Keramik abgeschlossen. Im selben Jahr erhielt er beim renommierten 57. Internationalen Keramikwettbewerb in Faenza (Italien) eine Auszeichnung für eine seiner ebenso massiv wie leicht wirkenden Tonskulpturen. In Deutschland war er bereits 2010 als Erasmus-Austauschstudent am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen zu Gast.

www.ismetyuksel.com

Mimi McPartlan

Mimi McPartlan (geb. 1989) aus New York hat von 2009 bis 2012 am dortigen State College of Ceramics der Alfred University studiert und ihren Bachelor abgeschlossen. Für sie ist Keramikkunst Ausdruck eines langsamen, sorgfältigen und durchdachten Schöpfungsprozesses. In ihren Arbeiten konzentriert sie sich vor allem auf funktionale, gegossene Keramik und Design.

www.minimcpartlanceramics.com

Steve Belz

Steve Belz (geb. 1971) lebt in Missoula im Westen der USA im Bundesstaat Montana. Ein Masterstudium für Keramik und Skulptur hat Steve Belz an der staatlichen Universität in Kansas 2012 beendet. Im Fokus seiner filigranen Mixed-Media-Skulpturen und Objekte stehen vor allem globale Fragen wie die Gentechnik, unser Energieverbrauch und der Umgang mit natürlichen Ressourcen.

www.stevebelz.com

Iva Kukurić

Iva Kukurić (geb. 1985) aus Serbien hat an der Belgrader Akademie für Angewandte Kunst Keramik studiert. Erste Auslandserfahrungen sammelt sie bereits vor ihrem Studium bei einem Aufenthalt in Denver in den USA. Seit 2010 ist sie freischaffend tätig und hat seitdem zahlreiche nationale Preise gewonnen, unter anderem 2011 den ersten Preis der Keramik Biennale in Belgrad oder 2012 den Preis des serbischen Künstlerverbandes ULUPUDS zur Triennale serbischer Keramik in Subotica.

Louise Sille Krogh-Jacobsen

Louise Sille Krogh-Jacobsen (obere Reihe) kommt urspünglich von der dänischen Insel Møn, wo sie 1979 geboren wurde. Nach ihrem Bachelorabschluss für Keramik an der Kunstakademie auf der Insel Bornholm 2009, wechselte sie an die Kunstakademie in Kopenhagen, bevor sie in den vergangenen zwei Jahren ihren Master an der Konstfack, Schwedens größter Kunst- und Designschule in Stockholm beendet hat. Alltagsgegenstände und das Thema Identität sind oft Inspration ihrer Skulpturen und Installationen.

>>> http://www.krogh-jacobsen.dk

Stephanie Link

Stephanie Link (untere Reihe) ist keine Unbekannte in Neumünster. Bereits 2010 hat sie ihre keramischen Objekte, die oft Aspekte von Design und Skulptur vereinen, in der Stadttöpferei ausgestellt. Die aus dem niedersächsischen Coppengrave stammende, und damit einzige deutsche Gastkünstlerin in diesem Jahr, hat Freie Kunst an der HBK Braunschweig studiert und lehrt inzwischen auch selbst an der Universität Hildesheim.

>>>http://www.stephanielink.de

Wang Qi

Der 1972 in China geborene Künstler Wang Qi hat  in Peking Künstlerische Keramik studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Von 2001 bs 2007 folgte er dem Keramikstudium nach Deutschland, wo er sein Diplom bei Prof. Dr. Joachim Brandt in Höhr-Grenzhausen absolvierte. Der Alltag in Deutschland inspirierte ihn zunächst zur Auseinandersetzung mit freien Gefäßen, bevor er sich der Skulptur widmete. 2008 kehrte Wang Qi nach China zurück, wo er seitdem in der Kunstakademie in Guangzhou im Süden Chinas als Dozent im Bereich der Freien Keramik arbeitet.  

Tag der Künstlerhäuser in Norddeutschland am 30.05.2021

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Künstlerhäuser sind Stätten der künstlerischen Produktion und Begegnung. Sie wirken an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Orten und Zusammenhängen, zwischen konzentrierter Arbeit und öffentlicher Darstellung. Sie stellen Räume für einen Austausch vor Ort und darüber hinaus zur Verfügung. Das Netzwerk für Künstlerhäuser stärkt den Zusammenschluss und die Sichtbarkeit dieser inspirierenden Orte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Lokale Aktivitäten: 11-17h

Videogesprächsrunde: 14-15h (Anmeldung unter: tag@nkn-art.de)

vollständiges Programm unter www.nkn-art.de

Netzwerk der Künstlerhäuser in Norddeutschland

Öffnungszeiten

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Donnerstag: 14 – 17 Uhr

Freitag: 14 – 17 Uhr

Samstag: 10 – 14 Uhr

Die Stadttöpferei kann nur mit Voranmeldung besucht werden.

Anmeldung

Telefon: 04321 90 16 230 (erreichbar innerhalb der Öffnungszeiten

E-Mail: info@stadttoepferei.de