Teilnehmerinnen des „Internationalen Keramiksymposiums Neumünster 2010“ ausgewählt

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Die Entscheidung ist gefallen. Vom 30. August bis 19. September 2010 werden Orly Nezer aus Israel, Wilma Bosland aus Holland, Biljana Milenovic Stojanovic  aus Serbien und Birgit Saupe aus Deutschland am Internationalen Keramiksymposium Neumünster 2010 teilnehmen. Die Jury – Prof. Dr. Kerstin Abraham von der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, Dr. Ulrich Schneider vom Landesmuseum Schloß Gottorf, Sünne Höhn vom Kulturbüro der Stadt Neumünster und die Stipendiatin der Dr. Hans Hoch Stiftung Danijela Pivasevic-Tenner –  wählte aus 29 Bewerbungen aus 14 Ländern diese vier aus.

Das Symposium im Rahmen des Kulturfestivals Kunstflecken findet erstmalig statt und wird zeitgenössische Keramikkunst in vielen Facetten reflektieren. “Die Stadttöpferei wird sich auch damit weiterentwickeln und öffnen”, freut sich Danijela Pivasevic-Tenner, die künstlerische Leiterin und Initiatorin des Symposiums. Die vier Künstlerinnen werden zum Thema „trans|formation“ in der Stadttöpferei Neumünster arbeiten, Kunstinteressierte können ihnen dabei über die Schulter schauen. Vom 19. bis 30. September 2010 werden die entstandenen Arbeiten dann in der Stadttöpferei gezeigt, ab November im Landesmuseum Schloß Gottorf.

“Die eingereichten Arbeiten zeigten ein viel versprechend hohes Niveau und lassen mit Spannung die Ergebnisse erwarten”, schätzte Dr. Ulrich Schneider vom Landesmuseum Schloß Gottorf die Entscheidung der Jury ein.

Feierlich eröffnet wird das Symposium am Freitag, 3. September 2010, um 19 Uhr mit der traditionellen Kunstflecken-Eröffnung  „ArtTour“ im Theater in der Stadthalle Neumünster. Wer mehr über moderne Keramik erfahren möchte hat, ist außerdem eingeladen zu Vorträgen zweier renommierter Keramikkünstlerinnen: Reneé Reichenbach aus Halle a. d. Saale wird am 7. September 2010, Prof. Dr. Kerstin Abraham am 14. September 2010 einen Vortrag halten – jeweils um 19 Uhr, im Alten Rathaus der Stadt Neumünster (Eintritt frei).

Wissenschaftlich begleitet wird das Symposium von Studenten der Christian-Albrecht-Universität in Kiel. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, der Stadt Neumünster, der Hermann und Karla Hinrichs Stiftung, der Helmut Rohde GmbH und der Firma Creaton. Es wird realisiert in Kooperation mit dem Landesmuseum Schloß Gottorf, der Muthesius Kunsthochschule und der Christian Albrechts Universität Kiel.

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