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Entstehung

1981 verstarb der Neumünsteraner Geschäftsmann Dr. Hans Hoch. Den größten Teil seines Vermögens vertraute er seiner Heimatstadt Neumünster an. Testamentarisch verfügte er, dass sein Vermächtnis in eine nach ihm benannte Stiftung übergehen soll, deren Überschüsse im jährlichen Wechsel zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler sowie zur Unterstützung wirtschaftlich bedürftiger Personen, insbesondere in Einrichtungen der Altenhilfe und des Wohlfahrtswesens, zu verwenden sind. 1987 wurde in Zusammenarbeit mit Johannes Gebhardt, dem damaligen Leiter des Studiengangs Keramik an der Fachhochschule Kiel (heute Muthesius Kunsthochschule Kiel) schließlich die Stadttöpferei Neumünster ins Leben gerufen. Für das Wohn- und Arbeitsstipendium können sich seitdem Absolventen von Kunsthochschulen und Keramikfachschulen bewerben, deren Abschluss bei der Bewerbung nicht länger als drei Jahre zurückliegt.