Empfehlung: “Back to Earth – Die Wiederentdeckung der Keramik in der Kunst”

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Danijela Pivasevic-Tenner beim Aufbau im Pavillon im Gerisch-Skulprturenpark in NeumünsterMit der von der Herbert Gerisch Stiftung initiierten Ausstellung “Back to Earth – Die Wiederentdeckung der Keramik in der Kunst” [Einladung] wird Neumünster in den nächsten Monaten zu einem ganz besonderen Anlaufpunkt für zeitgenössische Keramikkunst.

Die Tendenz, das Keramik zunehmend hierzulande wieder künstlerisch neu entdeckt wird, nehme ich in den letzten Jahren als Keramikkünstlerin und künstlerische Leiterin des “Ceramic Artist in Residene” Programm aktiv war. Und ich bin sehr froh darüber, dass dieser Entwicklung endlich eine Ausstellung gewidmet wird. Keramik wird damit auf eine Ebene gestellt, die den Blick frei macht für die Vielfältigkeit und künstlerische Tiefe, wie sie kein anderes Material bietet. Die Ausstellung ist auch eine Einladung die bewusste Verwendung von Keramik in der Kunst zu reflektieren. Viele namhafte Künstler werden mit ihren Arbeiten vertreten sein: Tony Cragg, Leiko Ikemura, Mona Hatoum, Carsten Höller, Alicja Kwade, Thomas Schütte, Tobias Rehberger oder Ai Weiwei. Mit der Installation “Begegnungen” werde ich mich ebenfalls in einem eigenen Pavillon im Gerisch-Skulpturenpark an der Wiederentdeckung der Keramik in der Kunst beteiligen.

Aus der Vorankündigung:

Spielte die Keramik für die bildende Kunst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts nur eine randständige Bedeutung, deutet sich seit einigen Jahren eine überraschende Renaissance an. Immer mehr junge Künstler und Künstlerinnen entdecken gezielt die Ästhetik der „Irdenware“ als inhaltlich wichtigen Bedeutungsträger. Ein „Zurück zur Erde“? Die Ausstellung stellt Vorurteile gegenüber Keramik als künstlerischem Material in Frage. 75 internationale Positionen bedeutender Künstler – von Picasso bis Ai Weiwei – werden zu einem einmaligen Kaleidoskop zusammengeführt: Raumgreifende Installationen wie kleine Preziosen, Unerwartetes, Außergewöhnliches und Experimentelles.

Die Ausstellung wird vom 25. Mai bis 27. Oktober 2013 zu sehen sein. Die Eröffnung findet am 25. Mai um 16 Uhr in der Gerisch-Stiftung in Neumünster statt, bevor dann hier anschließend im Künstlerhaus von 18 Uhr bis Mitternacht die Tür für die Neumünsteraner Museumsnacht und die Abschlußpräsentation von Mimi McPartlan und Ismet Yüksel geöffnet wird.

Alle Besucher der Ausstellung “Back to Earth” sind herzlich eingeladen in den kommenden Monaten das in wenigen Minuten zu Fuß erreichbare Künstlerhaus Stadttöpferei Neumünster hier im Fürsthof 8 zu besuchen um über die Keramik als Kunst ins Gespräch zu kommen und den internationalen Gastkünstlern, den “Ceramic Artist in Residence” bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Im Juni sind hier Steve Belz (USA) und Iva Kukuric (Serbien), im August Marc Leuthold (USA) und Evan Serin (Türkei) und im September Stephanie Link (Deutschland) und Louise Sille Krogh-Jacobsen (Dänemark) jeweils vier Wochen zu Gast. In der Galerie des Künstlerhauses gibt es auch die Sammlung der Stadttöpferei zu sehen, mit Arbeiten namhafter norddeutscher Keramikkünstler die hier seit 1987 als Stipendiaten gelebt und gearbeitet haben.

>>> Jahresprogramm: http://2013.stadttoepferei.de

>>> Sammlung der Stadttöpferei: KERAMIK KÜNSTLER HAUS

Foto: Danijela Pivašević-Tenner vor dem Aufbau im Pavillion im Gerisch-Skulpturenpark in Neumünster

KERAMIK KÜNSTLER HAUS | Ausstellungseröffnung & Buchpräsentation

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Anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Stadttöpferei wird am 13. Dezember 2012 um 19 Uhr die neu entstandene “Sammlung der Stadttöpferei” als Dauerausstellung in der Galerie im Fürsthof Nr.8 in Neumünster eröffnet. Sie vereint Arbeiten aller Stipendiatinnen und Stipendiaten die  seit 1987 das Künstlerhaus geformt und begleitet haben. Gleichzeitig wird die dazu im Wachholtz Verlag herausgegebene Publikation “KERAMIK KÜNSTLER HAUS” vorgestellt.

Aus der Ankündigung:

“Mit der Stadttöpferei gibt es in Neumünster seit 1987 ein Künstlerhaus der besonderen Art. Vergeben werden die Arbeits- und Aufenthaltsstipendien ausschließlich an herausragende Absolventen aus dem Bereich Künstlerische Keramik. Das ist nach wie vor einmalig in Deutschland. Zehn Künstlerinnen und Künstler haben hier in den vergangenen 25 Jahren gelebt, gearbeitet und die Einrichtung geprägt. Im Mittelpunkt des Katalogs stehen ihre Werke und präsentieren gleichzeitig die Sammlung der Stadttöpferei. Mit der Weiterentwicklung der Einrichtung zu einem internationalen Künstlerhaus, stehen die permanenten Herausforderungen an die unabhängige Vermittlung und Förderung zeitgenössischer Keramikkunst in Norddeutschland ebenso im Fokus. Der Katalog entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.”

Stipendiaten im Portrait: Danijela Pivašević-Tenner, Susanne Meissner, Roswitha Winde-Pauls, Kap-Sun Hwang, Si-Sook Kang, Eva Koj, Nikolaus Gierend, Sigrun Wassermann, Susanne Kallenbach, Karina Klamp & Beiträge zum Internationalen Keramiksymposium Neumünster 2010

Mit dieser Ausstellung beteiligt sich die Stadttöpferei auch am Ausstellungsprojekt “Ton-Spuren: Keramik in Nord- und Mitteldeutschland 2013″.

Alle Kunstinteressierten und Freunde der Stadttöpferei sind herzlich eingeladen zur Eröffnung am 13. Dezember 2012 dabei zu sein! Anwesend sind der erste Stadtrat und 1. Vorsitzende der Dr. Hans Hoch Stiftung Günter Humpe-Waßmuth und Babett Schwede-Oldehus vom Verein zur Förderung der Kunst in Neumünster e. V.. Dr. Susanne Schwertfeger von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führt durch die Ausstellung.

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Die Publikation wurde unterstützt von:

CERAMICA BOREALIS – Edition zur zeitgenössischen Keramik im Norden

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Zur aktuellen Einzelausstellung „Offene KomPositionen“ im Museum Kellinghusen ist auch ein Katalog in der Reihe “CERAMICA BOREALIS – Edition zur zeitgenössischen Keramik im Norden” über mein bisheriges Schaffen erschienen. Hier gibt es einen Blick hinein:

„Danijela Pivašević-Tenner darf im geografischen wie im künstlerischen Sinn mit Fug und Recht als eine Wanderin zwischen den Welten gelten“, beschreibt Hans-Peter Jakobson die 1980 geborene Keramikerin und Bildhauerin. Mit dieser Anspielung auf die künstlerischen Positionen, Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in vielen Ländern, zahlreiche Symposien oder die südosteuropäische Herkunft beginnt Jakobson sein Essay “In der Welt zu Hause”, dem die Verbundenheit und Begeisterung für die Künstlerin anzumerken ist.

“Eine solche Fülle von Aktivitäten, die von einer starken Präsenz der Künstlerin geprägt sind, ist Ausdruck permanenter künstlerischer Neugierde und eines offenbar nie erlahmenden Schöpferdranges. Danijela Pivašević-Tenner folgt einem offenen, breit gefächerten Kunstbegriff, in dessen Zentrum das Phänomen ständiger Veränderung und daraus resultierender neuer Wertevorstellungen steht”, resümiert der Kunstkritiker, Kurator und ehemalige Leiter der Geraer Museen, der seit Jahrzehnten die Entwicklung der zeitgenössischen Keramikkunst in Deutschland begleitet.

“Leise und dennoch kraftvolle Dialoge sind eine Konstante im Werk von Danijela Pivašević-Tenner. Aus der Reaktion auf Bestehendes entwickelt die Künstlerin Objekte und Anordnungen, die sowohl werkimmanent als auch im Kontext des Ausstellungsraumes zur neuen Wahrnehmung von vermeintlich Bekanntem anregen.”, beschreibt die Autorin Dr. Susanne Schwertfeger von der Kieler Christian-Albrecht-Universität die Werke. “Endgültiger Adressat ist für die Künstlerin in allen Arbeiten der Betrachter, dessen Seh- und Gebrauchserfahrung beständig mit ihrem Gegenteil konfrontiert wird. In letzter Konsequenz zählt hierzu ebenso das Durchbrechen der Distanz zwischen Exponat und Besucher.”

Für Hans-Peter Jakobson gestaltet sie “in ihren ästhetisch wie handwerklich anspruchsvollen Werken ein komplexes und verdichtetes Beziehungsgefüge aus assoziativen, emotionalen sowie rational-intellektuellen Elementen. Dazu nutzt sie neben Ton, Glas und Porzellan alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel und Materialien, ob profane Alltagsprodukte wie Tisch und Stuhl oder modernste Medientechnik. Sie geht dabei zwar stets planvoll vor, hält sich jedoch auch wach für Veränderungen des Konzeptes und nutzt den poetischen Zufall für die Aussagesteigerung. Mit einer solchen anspruchsvollen Auffassung von ihrer Aufgabe und Verantwortung als einer Künstlerin, die wirken will in dieser Zeit, nimmt Danijela Pivašević-Tenner einen wichtigen Platz in einer jungen und jüngsten Künstlergeneration ein, die ihren stetig wachsenden Anteil am vielfältigen Spektrum des aktuellen internationalen keramischen Schaffens leistet.“

Erschienen ist die Publikation “Offene KomPositionen – Danijela Pivašević-Tenner” in der “CERAMICA BOREALIS” Katalogreihe der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, die sich der anspruchsvollen zeitgenössischen Kunst-Keramik im Norden widmet und auch Keramik als künstlerische Ausdrucksform wieder bekannter machen möchte. Die Gestaltung und Fotografie lag in den Händen der Designer Ene und Bernd Perlbach, Textautoren sind Hans-Peter Jakobson, Hans-Georg Bluhm und Susanne Schwertfeger. Der Katalog ist im Museum Kellinghusen und in der Stadttöpferei Neumünster erhältlich.

Die Ausstellung in Kellinghusen ist noch bis zum 28. August 2012 zu sehen. Am 11. August um 14 Uhr führt Dr. Susanne Schwertfeger zusammen mit der Künstlerin durch die Werkschau.

„Offene KomPositionen“ im Keramikmuseum Kellinghusen – Eröffnung am 15. Juni 2012

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Herzliche Einladung zur Eröffnung meiner Einzelausstellung „Offene KomPositionen“ im Keramikmuseum Kellinghusen.

Aus der Einladung:

Die diesjährige Sommer-Ausstellung des Museums ist der Keramikerin und Bildhauerin Danijela Pivašević-Tenner gewidmet. Die Künstlerin wurde 1980 in Serbien geboren. Sie studierte in Belgrad Keramik und Glasgestaltung, bevor sie in Berlin ein Kunsttherapiestudium absolvierte. Derzeit arbeitet sie als Stipendiatin in der Stadttöpferei Neumünster. 2011 erhielt sie den Keramikpreis der Stiftung der Sparkasse Kellinghusen.

 

In ihren Arbeiten untersucht Danijela Pivašević-Tenner Umformungen und Deformationen. Ihre Objekte und Installationen stützen sich auf historisch entstandene Formen und Dekore, die sie modifiziert, verfremdet und weiterentwickelt. Dabei bricht sie die herkömmlichen Traditionslinien der Kunstkeramik auf und lädt ihr Publikum ein, gewohnte Sehweisen und Wahrnehmungen zu überprüfen. Sie geht dabei immer wieder auf die stets wechselnden räumlichen Gegebenheiten ein, in denen sie ihre Werke präsentiert.

Auch die von der Künstlerin für das Museum Kellinghusen konzipierte Ausstellung „Offene KomPositionen“ zeigt unter den Leitmotiven „Konstruktion / Überdeckung“ sowohl den unkonventionellen Gebrauch vertrauter Grundelemente aus der Alltagswelt als auch die Korrespondenz zur historischen Keramik.
Eröffnung: Freitag, 15. Juni 2012 um 19 Uhr im Keramikmuseum Kellinghusen.

Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 28. August 2012

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Reihe CERAMICA BOREALIS der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.

Führung: Sonnabend, 11. August, um 14 Uhr | Dr. Susanne Schwertferger führt durch die Ausstellung im Rahmen des Kellinghusener Töpfermarktes.

“Begegnungen” & “In Form gegossen” | Ausstellungsbeteiligungen in Kiel & München

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Für das neue Jahr wünsche ich alles Gute und freue mich auf eine Wiedersehen hier in der Stadttöpferei oder auf einer der kommenden Ausstellungen! Im Januar und Februar werde ich mich an zwei ganz unterschiedlichen Ausstellungsprojekten beteiligen, bei denen ich Euch herzlich einlade dabei zu sein. Im schleswig-holsteinischen Landtag in Kiel wird ab 7. Februar 2012 die Gemeinschaftsausstellung “Begegnungen” zu sehen sein, die ich zusammen mit Kristin Grothe gestalte. Hier stehen Rauminstallationen und persönliche Erfahrungen mit Migration und Intergration im Fokus unserer Arbeiten. Am 12. Januar 2012  wird in der Münchner Galerie Handwerk “In Form gegossen – Internationale Keramik” eröffnet. Hier wurde ich eingeladen meine Positionen zu gegossener Keramik mit Arbeiten aus der Serie “Boston Tea Party” (Foto unten) zu präsentieren.

 

Kristin Grothe | Danijela Pivašević-Tenner
Vernissage: 7. Februar 2012 um 19 Uhr
8. Februar 2012 – 11. März 2012
Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, Kiel
Die Ausstellung ist bis zum 11. März 2012 täglich – auch an den Wochenenden – von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
“In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung im Landeshaus setzen sich die Künstlerinnen mit einem sozialen Prozess auseinander, der ihnen aus dem eigenen Leben sehr vertraut ist – Migration. Ihre zum Teil unterschiedlichen Erfahrungen vom Leben in der Fremde reflektieren die Künstlerinnen in zwei großen, begehbaren Rauminstallationen. Ihre Arbeiten spiegeln die unterschiedlichen menschlichen Erfahrungen vom Fremdsein wider: Verständnis, Irritation, Konflikt,  Annäherung, Akzeptanz und Ausgrenzung. Der Betrachter wird zum Beteiligten, indem er sich in die Rauminstallationen hinein begibt und hierdurch das Gefühl des Fremdseins persönlich erfahren kann. Diese direkte Begegnung ermöglicht es dem Besucher, sich auf emotionale Weise mit den Arbeiten auseinanderzusetzen.”

 

Vernissage: 12. Januar 2012 um 18:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Januar 2012 – 25. Februar 2012
Handwerkskammer für München und Oberbayern, Ecke Ottostraße/Max-Joseph-Straße
Veranstalter: Galerie Handwerk

“Die „Galerie Handwerk“ ist Münchens erste Adresse für internationale angewandte Kunst und handwerkliche Gestaltung. Die Ausstellung „In Form gegossen“ dokumentiert ein Phänomen der zeitgenössischen Keramik: Das Interesse der Keramiker am Gussverfahren, das bisher eher mit der industriellen Keramikfertigung verbunden wurde. Die Ausstellung wird verschiedene Positionen aufzeigen und die unterschiedliche Motivation für das Interesse an diesem Verfahren dokumentieren. Die Auseinandersetzung mit der Tradition und den Techniken sowie den Möglichkeiten der Individualisierung von Gegenständen stehen hierbei im Mittelpunkt. Fast scheinen die mit Perfektion und Harmonie verbundenen Gießverfahren zu einer Durchbrechung aufzufordern. Zugleich lädt die Arbeit mit Gussformen zur Reflexion über Serienfertigung und Einzelstück, zum Verhältnis von Alltagsgegenstand und Kunstobjekt ein. Die Ausstellung der „Galerie Handwerk“ zeigt ca. 150 Arbeiten von 38 Keramikgestaltern aus 14 Ländern.”

Keramikpreis Kellinghusen

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Am vergangenen Wochenende habe ich den Keramikpreis Kellinghusen erhalten. Vielen Dank an die Jury und die Glückwünsche von Freunden und Kollegen!

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Den Keramikpreis der Stiftung der Sparkasse Westholstein erhält Danijela Pivasevic-Tenner. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Töpfermarktes der Keramikstadt Kellinghusen wurde dieser mit 1.000 € dotierte Preis am 13. August 2011 an die junge Keramikkünstlerin überreicht.

Danijela Pivasevic-Tenner ist seit 2009 Stipendiatin der Stadttöpferei Neumünster und war im vergangenen Jahr künstlerische Leiterin des Internationalen Keramiksymposium Neumünster. Ihre Objekte und Installationen aus Keramik und Porzellan sind derzeit in einer Einzelausstellung in den schleswig-holsteinischen Landesmuseen Schloss Gottorf zu sehen. In Italien ist sie mit ihren Arbeiten derzeit bei der 57. Premio Faenza vertreten, einem der bedeutendsten internationalen Wettbewerbe moderner Keramikkunst. Ihr Diplom als Keramikerin hat sie an der Akademie der Künste an der Universität Belgrad erworben. An der Kunsthochschule Berlin Weißensee schloss sie danach einen Master der Kunsttherapie ab. Seit 2005 ist sie selbstständig als Keramikkünstlerin tätig und hat an zahlreichen Biennalen und Symposien im In- und Ausland teilgenommen.

Die Preisträgerin wurde von der Jury aus den Bewerbern für den Kellinghuser Töpfermarkt 2011 anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Zwei Dinge beeindruckte die Jury vor allem: Die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Tradition der Gefäßkeramik und der Fragestellung: „Was ist ein Gefäß?“ und zum Zweiten die Loslösung von gegebenen Formen und die freie Verwendung des Materials. Die Jury freute sich, eine junge in Schleswig-Holstein sehr aktive Keramikerin mit dem Preis auszeichnen zu dürfen.

Zur Jury gehörten Helga Buhk, ehemalige Obermeisterin der Innung in Schleswig-Holstein, Keramikerin Cathy Fleckstein, Prof. Kap-Sun Hwang, Keramiker und Professor der Soul National University in Korea, Dr. Ulrich Schneider von der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf und die Keramiksammlerin Marike Sinnen.

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Presseartikel:

Norddeutsche Rundschau

Holsteinischer Courier

Ausstellung “Porzellan | another way” in der Sparkasse Südholstein

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Vom 28. April bis 24. Mai 2011 möchte ich Sie einladen meine Einzelausstellung “Porzellan | another way” zu besuchen. Ausstellungsort ist der Lichthof im Besucherbereich der Hauptfiliale der Sparkasse Südholstein, am Kuhberg 17 in Neumünster.

Seit eineinhalb Jahren lebe und arbeite ich in der Stadttöpferei Neumünster. Dank der Verlängerung meines Aufenthaltsstipendiums der Dr. Hans Hoch Stiftung und der Stiftung der Sparkasse Südolstein darf ich hier auch über dieses Jahr hinaus tätig sein, worüber ich mich sehr freue. Die Zeit bisher war intensiv und prägend. Viele Ideen konnte ich bereits realisieren und dabei viele interessante Menschen kennen lernen, mein Wissen in Kursen weitergeben aber auch selbst viel Neues erlernen. Die Verantwortung für einen traditionsreichen Ort moderner Keramikkunst zu übernehmen ist eine spannende Herausforderung. Mit der Initiierung und Leitung des “Internationalen Keramiksymposium Neumünster 2010” konnte ich hier auch einen eigenen Schwerpunkt setzen. Meine Arbeiten sind weiterhin auch an wichtigen Keramikkunst-Ausstellungen in Deutschland oder im Ausland zu sehen. Derzeit bereite ich eine Einzelausstellung in den Landesmuseen Schloss Gottorf vor, die im Juni eröffnet wird. An dieser Stelle vielen Dank den beiden Stiftungen, dem Kulturbüro der Stadt Neumünster, der Presse und allen Besuchern und Freunden der Stadttöpferei.

Zum Beginn der Ausstellung in der Sparkasse Südholstein wird es einen Pressetermin geben. Dieser findet am Donnerstag, den 28. April um 15 Uhr in der Sparkasse Südholstein (Kuhberg 17, 24534 Neumünster) in Anwesenheit des ersten Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth und einem Vertreter der Sparkasse Südholstein statt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Öffnungszeiten der Sparkasse Südholstein: Montag und Donnerstag 8:30 – 18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag 8:30 – 16 Uhr.

“ceramicArt & installations”

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“Eröffnungsausstellung der neuen Stadttöpferin Danijela Pivasevic-Tenner die in den kommenden Jahren die ´Stadttöpferei Neumünster | Galerie im Fürsthof´ leiten wird. Zu sehen sind aktuelle Keramik- und Soundsintallationen, bei denen die Besucher eingeladen sind Keramik mit ganz neuen Sinnen zu erleben. Die Künstlerin gibt Ihnen gerne einen Einblick in die vielfältigen Variationen Töne aus Ton zu entlocken.”

Bis zum 26. Februar 2010 sind meine Arbeiten in Neumünster erstmals in einer Einzelausstellung zu sehen.  Offen sind Galerie und Atelier jeden Freitag und Samstag, jeweils von 10 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung.  Jeden Mitwoch von 14 bis 16 Uhr gibt es die Möglichkeit an einem Workshop teilzunehmen.

Speziell für Kinder findet im April über die VHS der Workshop  “Ton aus Ton”  zum Bau von Instrumenten aus Ton statt. Anmeldung dafür noch bis 12. Februar  2010.